Schwacher Dollar treibt Gold auf Allzeithoch von 1116 Dollar
Der Goldpreis hat nach einer Pause von einem Tag seinen Aufwärtstrend dank eines schwachen Dollars fortgesetzt. Mit einem Kurs von 1116 Dollar pro Unze erreichte die Feinunze in London ein neues Allzeithoch. Ursache für den erneuten Schub ist die weitere Abwertung der US-Devise nach unerwartet schwachen Arbeitsmarktzahlen vom Vortag. Der Euro stieg gegenüber dem Dollar um 0,3 Prozent auf 1,5040 Dollar.
Am Vortag stieg der Goldbestand des weitweit größten Gold-ETF, dem SPDR Gold Trust, stieg um 6,1 Tonnen auf 1114,44 Tonnen. Das ist der Webseite des Unternehmens zu entnehmen.
Wenig Einfluss auf den Markt hatte die Nachricht, dass die Goldreserven der Notenbanken der Eurozone in der Woche zum 6. November um 20 Mill. Euro auf 238,15 Bill. Euro fiel. Das teilte die Europäische Zentralbank am Dienstag mit. Die Nettowährungsreserven im EuroSystem der europäischen Zentralbanken fielen um 2,3 Bill. Euro auf 171,8 Bill. Euro. Die Goldbestände sind wegen der Verkäufe von 1 Euro-Gedenk-Münzen gefallen.