Finanzstream, den 26. Februar 2010 - Die Börse Stuttgart hat im Februar 2010 nach Orderbuchstatistik 7,3 Milliarden Euro umgesetzt. Starke Zuwächse verzeichnete der Handel mit Aktien. Er konnte sich mit 709 Millionen Euro und einem Plus von 98 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat nahezu verdoppeln. Auf die Auslandsaktien entfielen 187,4 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 114 Prozent zum Februar 2009. Mit Inlandsaktien setzte die Börse 521,5 Millionen Euro um, was einem Zuwachs von 94 Prozent gegenüber dem Februar 2009 entspricht.
Die Handelsaktivitäten von Privatanlegern in verbrieften Derivaten lagen im Februar mit 3,8 Milliarden Euro auf dem Niveau des Vorjahresmonats und 5 Prozent unter dem Umsatz des Vormonats. Innerhalb der verbrieften Derivate betrug der Handel mit Hebelprodukten 2,0 Milliarden Euro. Die Umsätze mit Anlageprodukten stiegen gegenüber dem Februar 2009 um 10 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Im Anleihenhandel, der zweitstärksten Anlageklasse der Börse Stuttgart, betrug das Handelsvolumen 2,1 Milliarden Euro.
Im Handel mit Fondsanteilen kam die Börse Stuttgart im Februar auf einen Umsatz von 509,6 Millionen Euro, was eine Steigerung um 69 Prozent zum Vorjahresmonat bedeutet. Hier haben die Anleger insbesondere passiv gemanagte Fonds, so genannte ETFs, mit einem Handelsvolumen von 419 Millionen Euro verstärkt gehandelt. Das Wachstum beim Handel mit ETFs betrug 6 Prozent gegenüber dem Vormonat und 74 Prozent gegenüber dem Februar 2009.
Der Börsenumsatz in Genuss-Scheinen verdreifachte sich auf 74,7 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahresmonat. „Vor allem der Umsatz in den Genuss-Scheinen der Banken war für den Umsatzsprung gegenüber dem Vorjahr ausschlaggebend. Hier spiegelt sich das steigende Vertrauen der Anleger in den Bankensektor wider", sagte Oliver Hans, Geschäftsführer der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse.
Quelle: Börse Stuttgart
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